Waldwissensportal
Waldwiederherstellung und integratives Management.

Willkommen bei diesem Gateway, einer Plattform, die die Wiederherstellung von Wäldern, die Anpassung an den Klimawandel, den Erhalt der Artenvielfalt und die integrative Waldbewirtschaftung in ganz Europa und darüber hinaus unterstützen und inspirieren soll.

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Pilze

Wissenspfade

Auf Ihre Interessen zugeschnittene Wissenspfade – entdecken Sie vielfältige Themen zur Waldwiederherstellung, die aus Ihrer Perspektive erstellt wurden. Wählen Sie den Pfad, der Ihren Interessen am ehesten entspricht, und tauchen Sie ein.

Grundbesitzer / Praktiker

Ein praktischer Weg zur Wiederherstellung und Bewirtschaftung Ihres Waldes im Hinblick auf Widerstandsfähigkeit und Biodiversität.

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Planer / Umsetzer

Ihr Leitfaden zur Planung, Wiederherstellung und Verwaltung großer, widerstandsfähiger und multifunktionaler Waldlandschaften.

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Politische Akteure

Ihr Leitfaden zur Ermöglichung und Erhaltung multifunktionaler Waldlandschaften, die einen langfristigen sozialen und ökologischen Wert bieten.

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Geldgeber / Investoren

Zusammengefasstes Wissen für Sie, um intelligente, wirkungsvolle Investitionen in Waldlandschaften zu steuern, die die Widerstandsfähigkeit stärken und gemeinsame Erträge generieren.

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Bär

Das Herzstück des Knowledge Gateway: Navigieren Sie durch Hunderte von Geschichten, Veröffentlichungen, Tools, Lehrmaterialien und bewährten Verfahren sowohl aus einer divulgären als auch aus einer akademischen Perspektive.

Das Leben in Deadwood

Bildungs- und Öffentlichkeitsmaterialien

Europas Wälder erleben einen stillen Wandel – Totholz wird zu einer ökologischen Priorität. „Leben im Totholz“, der letzte Dokumentarfilm des LIFE SPAN-Projekts, untersucht, wie Totholz in aktiv bewirtschafteten Wäldern erhalten werden kann. Gedreht in Italien und Deutschland, begleitet der Film Forscher und Förster bei ihrer Arbeit zum Schutz saproxyler Arten, die auf verrottendes Holz angewiesen sind. Im Fokus stehen sogenannte „Saproxyle Lebensräume“ – kleine Flächen, auf denen Bäume altern und verrotten dürfen und so lebenswichtige Lebensräume entstehen. Anstelle isolierter Schutzgebiete bilden diese Flächen Netzwerke, die die Artenvielfalt erhalten. Indem das Projekt die Wahrnehmung verändert und Verfall als Leben begreift, fördert es eine adaptive Forstwirtschaft, die menschliche Nutzung und ökologische Kontinuität in Einklang bringt.

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Indikator: Gestörtes oder beschädigtes Waldgebiet

Bildungs- und Öffentlichkeitsmaterialien

Die Überwachung von Störungen und Schäden im Wald ist für das Integrative Forstmanagement (IFM) unerlässlich, da sie ein rechtzeitiges und wirksames Eingreifen gegen Bedrohungen ermöglicht. Daher wurde dieser Indikator als einer von 17 Indikatoren für IFM ausgewählt. IFM kann Störungen und Schäden durch integrierte Schadensmanagementpraktiken mindern, die die Förderung vielfältiger Waldstrukturen und standortangepasster, gemischter Baumartenzusammensetzungen umfassen. Diese Vielfalt stärkt die Widerstandsfähigkeit des Ökosystems und macht Wälder weniger anfällig für abiotische und biotische Bedrohungen. Regelmäßige Überwachung ermöglicht es Forstmanagern, frühe Anzeichen von Störungen oder Schäden zu erkennen, deren Schweregrad einzuschätzen und umgehend geeignete Maßnahmen zu ergreifen (Patacca et al., 2023). Dieser proaktive Ansatz schützt nicht nur die Gesundheit und Produktivität des Waldes, sondern auch die Biodiversität und andere Ökosystemleistungen. 

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Die Rückeroberung des Landes durch die Wälder: Breitengradabhängige Unterschiede im Kohlenstoff-Biodiversitäts-Kompromisse bei natürlicher Waldausbreitung in Italien

Publikationen

Wenn Ackerland aufgegeben wird, können Wälder auf natürliche Weise nachwachsen. Dieser Prozess kann zur Kohlenstoffspeicherung beitragen und den Klimawandel bekämpfen, wirkt sich aber nicht immer gleichermaßen positiv auf die Biodiversität aus. Diese Studie untersuchte 16 Standorte in ganz Italien und verfolgte die Umwandlung von Grasland in Wald über einen Zeitraum von etwa 75 Jahren.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Kohlenstoffspeicherung mit der Zeit zunimmt, hauptsächlich weil wachsende Bäume mehr Kohlenstoff speichern. Der Kohlenstoffgehalt im Boden folgt jedoch keinem eindeutigen Muster. Gleichzeitig ist die Pflanzenvielfalt in offenen Gebieten wie Wiesen und in frühen Wachstumsstadien von Wäldern am höchsten, nimmt aber in der Regel ab, wenn Wälder dichter und beschattet werden. Dies führt zu einem Zielkonflikt: Mehr Kohlenstoffspeicherung bedeutet oft weniger Pflanzenarten.

In einem südlichen Untersuchungsgebiet erholte sich die Pflanzenvielfalt in älteren Wäldern teilweise, was darauf hindeutet, dass sich unter bestimmten Bedingungen sowohl die Kohlenstoffspeicherung als auch die Biodiversität gleichzeitig verbessern können. Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass die natürliche Wiederbewaldung zwar förderlich für die Klimaziele ist, jedoch ein sorgfältiges Management erforderlich ist, um auch die Pflanzenvielfalt zu erhalten.

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Wald

Marktplatz für Restaurierungsprojekte

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Hände mit Samen