Stakeholder-Mapping als Teil der Skalierungsstrategien
Ein Routenplan für die Ausweitung der Wiederaufforstung ist ein Dokument, das das Potenzial für eine breitere Anwendung der Erkenntnisse aus einem Pilot- oder Demoprojekt identifiziert und untersucht.
Der Routenplan sollte ein zentraler Beitrag zu einem umfassenderen regionalen oder nationalen Plan oder Programm zur Wiederaufforstung sein. Er dient als wichtiger Mechanismus für den Wissenstransfer aus zeitlich oder zeitlich begrenzten Projekten auf größere Pläne. Er sollte aus der Perspektive derjenigen verfasst sein, die die Demo oder das Pilotprojekt durchführen, und bietet so wertvolle Bottom-up-Einblicke für diejenigen, die von oben nach unten Strategien entwickeln und umsetzen. Im weiteren Verlauf dieses Leitfadens wird die Entwicklung eines Routenplans erläutert: Er enthält eine Reihe von Leitfragen, zu berücksichtigenden Aspekten und zu verwendenden Tools. Wir haben eine einfache Vorlage entwickelt, die als interaktives Webformular zur Verfügung steht und mit der Sie die Ergebnisse des Prozesses erfassen und anderen mitteilen können. Wichtig ist jedoch, dass das von Ihnen erstellte Dokument den Anforderungen Ihres Projekts entspricht und an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe angepasst ist.
Fünf Beispiele für skalierbare Routenkarten von SUPERB-Demo-Websites sind unten verlinkt.
Diese Publikation konzentriert sich auf die schwedische Fallstudie im Rahmen des EU-Projekts Horizon SUPERB, das im Biosphärenreservat Vindelälven-Juhttátahkka angesiedelt ist. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Renaturierung, die zur Stärkung der ökologischen Funktionalität von Wäldern und Waldlandschaften, einschließlich der Biodiversität, beiträgt.
Dieses Dokument reflektiert und analysiert die Hindernisse und förderlichen Faktoren für die Wiederaufforstung von Borkenkäferbefallgebieten in NRW. Die Hindernisse werden in politischen, wirtschaftlichen, sozialen, technischen und ökologischen Dimensionen identifiziert. Dabei werden Erkenntnisse aus der Einrichtung von Demonstrationsflächen in Zusammenarbeit mit sieben assoziierten Partnern aus verschiedenen Waldbesitzformen herangezogen.
Das schottische Demonstrationsgebiet im Queen Elizabeth Forest Park ist ein von Forest and Land Scotland verwalteter Wald. Er besteht hauptsächlich aus nicht heimischen Plantagenwäldern und hat sich von einem auf die Holzproduktion ausgerichteten Wald zu einem multifunktionalen Management entwickelt, das Biodiversität, Ökosystemleistungen und Erholungsmöglichkeiten in den Vordergrund stellt. Dazu gehören die Wiederherstellung von Uferzonen und der Artenvielfalt sowie Maßnahmen zur Bekämpfung ökologischer Belastungen wie invasiver Arten und Wildverbiss.
Ausgehend vom grenzüberschreitenden Demonstrationsgebiet SUPERB in den Uferwäldern Serbiens und Kroatiens hebt der Leitfaden hervor, wie Maßnahmen vor Ort, wie die Umwandlung gefährdeter Pappelmonokulturen in artenreiche Naturwälder (mit Arten wie der Stieleiche), zu langfristigen ökologischen Zielen beitragen können, darunter Klimaanpassung, Erhaltung der biologischen Vielfalt und verbesserte Ökosystemleistungen wie Hochwasserschutz und Kohlenstoffspeicherung.
Die Publikation befasst sich mit den drei miteinander verknüpften Problemen der ländlichen Verwahrlosung, der Waldbrände und der Braunbärenlebensräume (einschließlich ihrer Vernetzung) im spanischen Demonstrationsgebiet El Bierzo. Der Ausweitungsplan schlägt einen Multi-Stakeholder-Ansatz vor, der waldbauliche Maßnahmen, Lebensraumwiederherstellung, Einbindung der lokalen Bevölkerung und politische Abstimmung kombiniert. Er zielt darauf ab, EU- und regionale Fördermittel (z. B. EFRE, LIFE-Programm) zu mobilisieren und sich an das EU-Naturschutzgesetz anzupassen.