Die Identifizierung potenzieller Bereiche, in denen die geplante Wiederherstellung durchgeführt werden kann, und die Abgabe von Empfehlungen zur Priorisierung der Bereiche ist von strategischer Bedeutung.
Festlegen des räumlichen Maßstabs. Die Bestimmung des räumlichen Maßstabs für die Wiederherstellung steckt die Grenzen der Initiative ab – wie hoch ist das Potenzial, das Gelernte in einem viel größeren Gebiet umzusetzen? Dies hat direkte Auswirkungen darauf, welche Interessengruppen berücksichtigt und in die Governance einbezogen werden müssen, da Richtlinien und Vorschriften je nach Rechtsraum unterschiedlich sein können. Daher stellt die geografische Ausdehnung einen Maßstab dar, der definiert werden sollte. Wenn die Landschaft(en) hinsichtlich Lebensräumen, Biodiversität und Landnutzung sehr heterogen sind, wird es schwierig, ein kohärentes und relevantes Wiederherstellungsprogramm zu entwickeln. Gleichzeitig eröffnet ein größerer Maßstab jedoch mehr Optionen und alternative Standorte für die Umsetzung der Wiederherstellung und ermöglicht eine Priorisierung alternativer Gebiete. Ein größerer Maßstab eröffnet auch die Möglichkeit, eine Reihe alternativer Optionen/Szenarien für eine Skalierung zu untersuchen.
Partizipatives GIS (PGIS) oder Public Participatory GIS (PPGIS) ist ein kollaborativer Ansatz, der Geoinformationssysteme (GIS) und digitale Kartierungswerkzeuge nutzt, um lokale Gemeinschaften und Interessengruppen in die Datenerhebung und Entscheidungsfindung einzubeziehen. Es stärkt die lokale Bevölkerung, indem es ihr Wissen, ihre Perspektiven und Anliegen in Themen wie Stadtplanung, Landnutzung und Naturschutz einfließen lässt und so mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und demokratische Entscheidungsfindung fördert.