Totholz ist ein wesentlicher Bestandteil von Waldökosystemen und trägt zur Biodiversität sowie zu einer Reihe ökologischer Prozesse bei. Die Erhaltung ausreichender Mengen und einer Vielfalt an Totholzarten ist daher ein wichtiger Aspekt der integrativen Forstwirtschaft.
Einführung
Totholz ist ein wesentlicher Bestandteil gesunder Waldökosysteme und bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Pilzen, Insekten, Vögeln, Säugetieren und anderen Organismen. In bewirtschafteten Wäldern trägt das Belassen stehender Totholzstämme, umgestürzter Stämme und hoher Baumstümpfe zur Erhaltung der Biodiversität bei und unterstützt ökologische Funktionen wie Nährstoffkreisläufe, Bodenbildung und Kohlenstoffspeicherung. Der ökologische Wert von Totholz hängt nicht nur von der Menge, sondern auch von seiner Vielfalt ab, einschließlich Baumarten, Größe, Zersetzungsstadien und räumlicher Verteilung. Um diese Vorteile optimal zu nutzen, sollten verschiedene Totholzarten in der Landschaft und über längere Zeiträume erhalten bleiben.