Leitlinien für ein integratives Waldmanagement

P2-A1 Priorisierung einheimischer Baumarten

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Die Priorisierung einheimischer Baumarten fördert die Biodiversität des Waldes, die Funktionsfähigkeit des Ökosystems und die genetische Vielfalt. Die Auswahl von Arten und Vermehrungsmaterial, die an die lokalen Standort- und Klimabedingungen angepasst sind, trägt zum Erhalt widerstandsfähiger und charakteristischer Waldökosysteme bei.

Einführung

Die Priorisierung einheimischer Baumarten bedeutet, diese als Ausgangspunkt für die Verjüngung und Bestandesbildung zu nutzen. Heimische Arten sind in der Regel gut an die lokalen Umweltbedingungen angepasst und fördern die Biodiversität, die Funktionsfähigkeit des Ökosystems und die genetische Vielfalt des Waldes, während sie gleichzeitig die charakteristische Zusammensetzung regionaler Waldökosysteme erhalten. Eine erfolgreiche Umsetzung hängt von der Auswahl standort- und klimaangepassten Vermehrungsmaterials, der Förderung einer vielfältigen Verjüngung und der sorgfältigen Abwägung des Einsatzes nicht-heimischer Arten ab, sofern ein klares Bewirtschaftungsziel besteht und die Risiken minimiert werden können.