Die Förderung standortangepasster Baumarten ist ein zentrales Prinzip der integrativen Forstwirtschaft und trägt zu widerstandsfähigen, produktiven und artenreichen Wäldern bei. Heimische Baumarten haben in der Regel Vorrang, da sie vielfältige ökologische Vorteile bieten und gut an die lokalen Ökosysteme angepasst sind. Gegebenenfalls können sorgfältig ausgewählte nicht-heimische Arten zur Erreichung spezifischer Bewirtschaftungsziele beitragen.
Die Priorisierung einheimischer Baumarten fördert die Biodiversität des Waldes, die Funktionsfähigkeit des Ökosystems und die genetische Vielfalt. Die Auswahl von Arten und Vermehrungsmaterial, die an die lokalen Standort- und Klimabedingungen angepasst sind, trägt zum Erhalt widerstandsfähiger und charakteristischer Waldökosysteme bei.
Nicht heimische Baumarten können heimische Wälder ergänzen und bestimmte Bewirtschaftungsziele unterstützen, wie etwa die Anpassung an den Klimawandel und die Holzproduktion.