Die Steuerung des Fraßdrucks ist wichtig für eine erfolgreiche Waldverjüngung und den Erhalt der gewünschten Baumartenzusammensetzung. Bei hohem Verbissdruck können Maßnahmen wie die Regulierung der Huftierpopulationen oder der Schutz der Verjüngung erforderlich sein.
Einführung
Der Fraßdruck durch Wildhuftiere wie Hirsche beschreibt die Auswirkungen des Verbisses auf die Waldverjüngung. Übermäßiger Verbiss kann das Überleben und Wachstum von Sämlingen beeinträchtigen, die Baumartenzusammensetzung verändern und die Widerstandsfähigkeit des Waldes gefährden, indem er die erfolgreiche Ansiedlung schmackhafter Baumarten verhindert. Die Überwachung der Verbissintensität und der Verjüngung liefert frühzeitig Hinweise darauf, ob die Populationen der Wildhuftiere mit den Zielen der Forstwirtschaft vereinbar sind. Bei hohem Fraßdruck können aktive Maßnahmen wie die Regulierung der Huftierpopulationen durch Jagd oder der Schutz der Verjüngung durch Zäune oder andere physische Maßnahmen erforderlich sein.