Leitlinien für ein integratives Waldmanagement

P4. Teilernte und Förderung der strukturellen Heterogenität

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Dieser Grundsatz der integrativen Forstwirtschaft besagt, dass die meisten geplanten Holzeinschläge mittels selektiver Ernteverfahren erfolgen sollten, von der Einzelbaum- und Gruppenentnahme bis hin zum Schirmschlagverfahren. Durch den Erhalt der Baumkronen, der Habitatstrukturen und der natürlichen Verjüngung tragen diese Ansätze zur Erhaltung der Kontinuität und der strukturellen Komplexität des Waldes bei. 

P4-A1-2 Selektive Ernte und Vermeidung von Kahlschlag

Selektive Ernteverfahren erhalten die geschlossene Walddecke und fördern so die strukturelle Vielfalt. Verschiedene Verjüngungsmethoden ermöglichen die Berücksichtigung von Baumarten mit unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen.