Wälder sind für das Leben auf der Erde lebenswichtig. Sie sorgen für saubere Luft und Wasser, speichern Kohlenstoff, fördern die Artenvielfalt, bieten Erholungsmöglichkeiten und liefern Ressourcen wie Holz. Doch wenn Wälder krank werden oder ihre komplexe Struktur und Funktionsfähigkeit verlieren, spricht man von Waldschädigung.
Was verursacht Waldschädigung?
Waldschädigung kann viele Ursachen haben und ist oft auf menschliche Aktivitäten und Umweltbelastungen zurückzuführen. Zu den Hauptursachen zählen:
Wie erkennt man einen geschädigten Wald?
Anzeichen der Waldschädigung sind im Boden, in den Bäumen und in der Artenvielfalt zu erkennen:
Diese Probleme hängen oft zusammen. Schlechter Boden kann beispielsweise zu schwächeren Bäumen führen, die anfälliger für Stürme sind, was eine Abwärtsspirale der Zerstörung auslöst.
Warum spielt es eine Rolle?
Wenn Wälder zerstört werden, nehmen ihre Leistungen ab. Dies kann bedeuten:
Wichtig ist, dass die Definition von „degradiert“ je nach lokalen Bedürfnissen und Erwartungen variieren kann. Ein Wald, der an einem Ort als in gutem Zustand gilt, kann an einem anderen Ort als degradiert gelten, wenn er den Bedürfnissen der Menschen oder Ökosysteme, die von ihm abhängen, nicht mehr gerecht wird.
Was können wir tun?
Die gute Nachricht ist, dass die Zerstörung der Wälder nicht immer von Dauer ist. Mit besserer Bewirtschaftung, Wiederherstellungsbemühungen und Maßnahmen gegen den Klimawandel können wir viele unserer Wälder schützen und sogar wiederherstellen – und so sicherstellen, dass sie auch für kommende Generationen lebenswichtig sind.
Die biologische Vielfalt der Wälder ist die Grundlage für das Funktionieren der Wälder, die Bereitstellung vielfältiger Ökosystemleistungen sowie die Aufrechterhaltung ihrer Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel. Dieses Policy Brief untersucht den aktuellen Status der Waldbiodiversität in Europa, die wichtigsten Faktoren, die sie beeinflussen, und wie die Forstwirtschaft ihren Schutz und ihre Wiederherstellung unterstützen kann.
Globale Initiativen zur Waldwiederherstellung bieten eine entscheidende Chance, Entwaldung und Walddegradierung umzukehren. Ihr Erfolg hängt jedoch von der Zusammenarbeit aller Beteiligten und einer starken lokalen Beteiligung ab. Effektive Monitoringsysteme sind unerlässlich, um die Initiativen auszuweiten, anzupassen und Fortschritte zu verfolgen. Partizipatives Monitoring erweist sich dabei als wichtiges Instrument. Dieser Artikel untersucht seine Rolle anhand von Fallstudien, Erfahrungen und Konzepten und hebt die gewonnenen Erkenntnisse sowie Wege zur Verbesserung der Wiederherstellungsergebnisse weltweit hervor.
Dieses Strategiepapier fasst wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen aus zwölf großangelegten Waldwiederherstellungsprojekten von SUPERB in ganz Europa zusammen und bietet konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger, Forstmanager und andere Interessengruppen. Es beschreibt die Waldwiederherstellung als langfristigen, adaptiven Prozess, der eine kontinuierliche Finanzierung, die Einbindung aller Beteiligten und flexible Ziele erfordert. Angesichts des Klimawandels und zunehmender Störungen werden gemeinsame Herausforderungen wie Verbissdruck, die Einbindung privater Waldbesitzer und der Mangel an klimaangepasstem Pflanzgut hervorgehoben. Das Strategiepapier liefert umsetzbare Empfehlungen für den Ausbau einer resilienten und zukunftsorientierten Waldwiederherstellung in ganz Europa.