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Politische Akteure

1. Konzepte und Ansätze

1.1 Wiederherstellung.png

Restaurierung ist der Prozess der aktiven oder passiven Unterstützung der Erholung eines Ökosystems und der Verbesserung seiner Struktur und Funktionen mit dem Ziel, die Biodiversität, die Widerstandsfähigkeit des Ökosystems und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen zu erhalten oder zu fördern. Es gibt jedoch keine allgemein anerkannte Definition von Restaurierung, und der Begriff wird von verschiedenen Interessengruppen unterschiedlich interpretiert – manche konzentrieren sich auf die Prozesse, andere auf die Ergebnisse. In der politischen Arbeit ist es daher äußerst wichtig, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen (oder zumindest die unterschiedlichen Auffassungen anzuerkennen), bevor man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Auf diesen Seiten stellen wir hilfreiches Material zu Restaurierungskonzepten, dem zugrunde liegenden Bedarf an Restaurierung – der Walddegradation – und den verschiedenen Ansätzen zur Restaurierung in Europa vor.

Die ökologischen Bedingungen und Waldökosysteme in Europa sind sehr unterschiedlich und verändern sich aufgrund menschlicher Aktivitäten, Naturereignisse und der Auswirkungen des Klimawandels ständig. Die Wiederherstellung und Bewirtschaftung von Wäldern auf multifunktionale, integrierte Weise kann die biologische Vielfalt fördern, die Widerstandsfähigkeit der Wälder gegenüber zukünftigen Störungen stärken und andere Ökosystemleistungen verbessern. 

Die Eigentums- und Bewirtschaftungsstrukturen von Waldlandschaften in Europa sind äußerst vielfältig: von kleinen Privatbesitzern bis hin zu sehr großen staatlichen Forstbetrieben, die für Hunderttausende Hektar verantwortlich sind. Organisationen, die große Gebiete bewirtschaften, können Kosten und Risiken effektiver verteilen, wenn Wiederherstellungsmaßnahmen gut geplant und programmiert sind. Kleinere Eigentümer und Bewirtschafter verfügen weniger über die Kapazitäten für eine großflächige Planung und benötigen einfache, leicht umsetzbare Richtlinien. 

Bei der Planung und Umsetzung von Wiederaufforstungsmaßnahmen ist es unerlässlich, die Auswirkungen des Klimawandels nicht nur heute, sondern auch in Zukunft zu berücksichtigen. Die von uns bewirtschafteten Wälder müssen sowohl unter den gegenwärtigen als auch unter den zukünftigen Bedingungen gedeihen können. Dies erfordert, dass wir, anstatt bisherige Praktiken zu wiederholen und uns auf vergangene Empfehlungen zu verlassen, anpassungsfähigere waldbauliche Verfahren anwenden, einschließlich adaptiver Waldwiederherstellung oder „Prä-Restoration“.

1.1 Was ist Waldwiederherstellung?

Ein adaptiver Prozess zur Verbesserung der Waldgesundheit, der Biodiversität, der Widerstandsfähigkeit und der Bereitstellung von Ökosystemleistungen in unterschiedlichen Kontexten

1.2 Was ist integrative Forstwirtschaft und welche verwandten Konzepte gibt es?

Wir stellen die operative Definition des Integrativen Forstmanagements und die im Rahmen des TRANSFORMIT-Projekts entwickelten Leitprinzipien und -attribute vor und führen auch verwandte Konzepte ein.

1.3 Waldschädigung verstehen

Wenn Wälder krank werden oder ihre komplexe Struktur und Funktionsfähigkeit verlieren, sprechen wir von Waldschädigung.

1.4 Ziele, Ansätze und adaptives Management der Wiederherstellung

Die Wiederherstellung von Wäldern spielt eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Ökosystemzerstörung, der Förderung der Biodiversität sowie der Unterstützung des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel. Damit Wiederherstellungsmaßnahmen relevant, effektiv und widerstandsfähig sind, ist es entscheidend, von Anfang an klare Ziele zu definieren. Diese Ziele beeinflussen die Gestaltung der Wiederherstellungsmaßnahmen und deren Ergebnisse.