Bär

Politische Akteure

3.2 Stakeholder-Landschaft der europäischen Forstpolitik

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Die Forstpolitik in Europa umfasst ein breites und komplexes Netzwerk von Interessengruppen – von Landbesitzern und Industrie bis hin zu NGOs und EU-Institutionen. Um eine umfassende und ausgewogene Beteiligung zu gewährleisten, ist eine geographische und thematische Zuordnung dieser Akteure erforderlich.

Die politische Stakeholderlandschaft in Europa ist groß und komplex, aufgrund der vielen direkten und indirekten Auswirkungen von Bäumen und Wäldern auf die Bürger, Unternehmen, und die Umwelt. In ganz Europa existiert Forest Europe als Mechanismus für Entwicklung gemeinsamer Strategien und Aufrechterhaltung eines positiven politischen Dialogs. Winnerhalb der EU, das Stakeholder-Politik-Ökosystem ist gut etabliert und umfasst iunter anderem Vertretungsorgane der Grundbesitzer (ELO), der privaten Waldbesitzer (CEPF), der staatlichen Forstbehörden (EUSTAFOR), Holz verwenden Industrien (CEI BOIS), Umwelt-NGOs wie FERN, WWF mit einem Birdlife, Zertifizierungsstellen wie FSC und PEFC sowie die verschiedenen Zertifizierungsstellen der Europäischen Kommission Datenschutzrichtlinien DDirektion Gallgemein's (insbesondere DG AGRI, DG ENVI und DG KLIMA). 

Für politische Entscheidungsträger auf nationaler und Europäische Auf dieser Ebene kann die Bewältigung dieser Komplexität durch Mapping Interessengruppen nach Geografie und Thema: Haben Sie aus geografischer Sicht lokale, regionale, national und die Ansichten internationaler Stakeholder in Ihre Politikentwicklung einbeziehen? Haben Sie aus thematischer Perspektive sowohl diejenigen berücksichtigt, die bei der Umsetzung der Politik aktiv sein werden (wie z. B. Landbesitzer, Praktiker und Regulierungsbehörden), und diejenigen, deren Interessen wirkt davon – sowohl positiv als auch negativ? TDies kann ein bedeutendes Unterfangen sein - insbesondere Angesichts der Notwendigkeit, die Meinung derjenigen zu hören, die am stärksten betroffen sind, und nicht nur derjenigen, die am lautesten sprechen. Zu den zu berücksichtigenden Ansätzen könnten gehören: 

Weitere Tipps und Hilfsmittel zur Einbindung von Interessengruppen finden Sie in den folgenden Unterkapiteln:

3.1 Stakeholder-Mapping, Online-Debatten-Mapping, Wahrnehmung

3.4 Ansichten der EU-Bürger zur Restaurierung

3.5 Stakeholder-Engagement und Co-Design

3.6 Stakeholder-Konflikte 

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