Quelle: EFI
Die EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 legt einen Plan zur Eindämmung des Biodiversitätsverlusts und zur Wiederherstellung der Ökosysteme vor, mit dem Ziel, die Natur Europas bis 2030 auf den Weg der Erholung zu bringen. Die während der COVID-19-Krise verabschiedete Strategie hebt die Biodiversität als wesentlich für Resilienz, Ernährungssicherheit, wirtschaftliche Erholung und Klimaschutz hervor. Gleichzeitig befasst sie sich mit den fünf Hauptursachen des Biodiversitätsverlusts und stärkt die Governance.
Die EU-Biodiversitätsstrategie 2030, die im Kontext des Europäischen Green Deals und der Erholung nach der COVID-19-Pandemie verabschiedet wurde, bietet einen umfassenden Rahmen, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen und Ökosysteme wiederherzustellen. Sie betont die Bedeutung der Biodiversität für das menschliche Wohlergehen, die Krisenfestigkeit, die Ernährungssicherheit und den wirtschaftlichen Wohlstand. Die Strategie skizziert Maßnahmen zur Ausweitung von Schutzgebieten, zur Entwicklung eines Naturwiederherstellungsplans und zur Bekämpfung der fünf Hauptursachen des Biodiversitätsverlusts: Land- und Meeresnutzungsänderungen, Übernutzung, Klimawandel, Verschmutzung und invasive Arten. Sie verknüpft Biodiversität und Klimaschutz durch naturbasierte Lösungen und fordert gleichzeitig eine konsequente Umsetzung, eine wirksame Steuerung und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, politischen Entscheidungsträgern und der Forschungsgemeinschaft. Ihr Ziel ist es, sicherzustellen, dass sich die Biodiversität Europas bis 2030 erholt und zu den globalen Zielen für 2050 beiträgt.