Foto: Europäisches Forstinstitut
Dieses Dokument stellt eine nationale Strategie für das Management des Natur- und Kulturerhalts formell geschützter und freiwillig stillgelegter Wälder bis 2030 dar. Die Strategie wurde in einem Kooperationsprojekt unter der Leitung der schwedischen Forstbehörde und der schwedischen Umweltschutzbehörde mit Beteiligung zahlreicher Akteure aus dem Forstsektor entwickelt.
Dieses Dokument stellt eine nationale Strategie für das Management von Natur- und Kulturerhalt in formell geschützten und freiwillig stillgelegten Wäldern bis 2030 dar. Die Entwicklung der Strategie wurde vom Umweltzielrat in Auftrag gegeben und war Teil des Programmbereichs „Initiativen für grüne Infrastruktur“. Die Strategie entstand in einem Kooperationsprojekt unter der Leitung der Schwedischen Forstbehörde und der Schwedischen Umweltschutzbehörde mit Beteiligung zahlreicher Akteure des Forstsektors. Vertreter der Großforstwirtschaft, von Waldbesitzerorganisationen, gemeinnützigen Naturschutzorganisationen, des Schwedischen Nationalen Denkmalamtes, des Samenparlaments und der Kreisverwaltungen wirkten an der Zusammenarbeit mit. Aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Wissens trugen diese Vertreter zur Konzeption und zum Inhalt der Strategie bei. Darüber hinaus beteiligten sich verschiedene Organisationen an Einzelaktivitäten und trugen zu einem umfassenden Bild des aktuellen Wissensstands und der praktischen Gegebenheiten bei. Die Strategie ist ein umfassendes politisches Dokument, das sich an diejenigen richtet, die formell geschützte oder freiwillig stillgelegte Gebiete verwalten. Die Gewährleistung des notwendigen Naturschutzmanagements für formell geschützte und freiwillig stillgelegte Wälder ist zentral für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Strategie trägt somit zur Erreichung des Umweltqualitätsziels „Lebendige Wälder“ und zur Erfüllung der internationalen Verpflichtungen Schwedens im Rahmen der EU-Naturschutzrichtlinie und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt bei. Ziel der Strategie ist es, eine Richtung für die langfristige Arbeit im Bereich Natur- und Kulturerhalt vorzugeben, Akteure bei der Festlegung ihrer Ziele und Prioritäten zu unterstützen, Vorschläge für systemweite Initiativen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Maßnahmen zu unterbreiten und eine Grundlage für die Zusammenarbeit relevanter Akteure zu schaffen.