Bildnachweis: Nature Smart Cities, Interreg
Das Instrument dient der Bewertung von Ökosystemleistungen für die Stadtbegrünung und grüne Infrastruktur. Darüber hinaus kann es auch außerhalb des urbanen Raums eingesetzt werden.
Einer der größten Vorteile (urbaner) grüner Infrastruktur sind ihre vielfältigen Nutzen. Allerdings kann es sehr komplex sein, diese Nutzen abzuschätzen und zu bewerten, insbesondere in der Anfangsphase eines Projekts. Das Geschäftsmodell „Nature Smart Cities“ wurde entwickelt, um diese Lücke für die Praxis zu schließen und gleichzeitig eine evidenzbasierte Grundlage für fundierte Entscheidungen zu schaffen. Es wurde speziell für die Anwendung in Kommunen konzipiert, um den Wert grüner Infrastruktur in urbanisierten Gebieten zu bewerten. Dazu untersucht es die Auswirkungen verschiedener räumlicher Szenarien auf Ökosystemleistungen. So erhalten die Nutzer einen intuitiven Überblick darüber, wie ein Projekt die Bereitstellung von Ökosystemleistungen beeinflussen kann. Die Anwendung des Geschäftsmodells „Nature Smart Cities“ ist besonders in frühen Projektphasen relevant, um einen ersten Überblick über die geschätzten Auswirkungen zu erhalten. Es kann zudem Anregungen für die weitere Optimierung von Projekten liefern.